Mittwoch, 13. Januar 2021

Coachen .. Handeln - was macht den Unterschied?

Seit Beginn des Jahres ist das die Doppelrolle und Aufgabe, die sich in meiner Person vereint: Coach UND Unternehmer. Ich trenne es. Bei zueri-frankfurt stehe ich für den Coachingprozess, ob  wirtschaftlich oder psychosozial/persönlich, für die zwei Wirtschaftsmetropolen. Für den EMAB Schadenservice bin ich der Handelnde in der Region Aschaffenburg.

Worin unterscheidet sich die Identifikation in den unterschiedlichen Verantwortungsbereichen?

  • Bei Coachings stehe ich für Ihren Veränderungs- und Optimierungsprozess zur Verfügung. 
  • Als Unternehmer verantworte ich das Handeln für das Eigene (Unternehmen)

Der Coachingprozess (non-directiv)
Der Coachingprozess hat damit zu tun, als würden wir gemeinsam Ihren Balkon frühjahrsfertig machen: Kästen und Erde kaufen, Samen oder Zwiebeln setzen, Gesetztes anschreiben, Erde anpressen, alles geschützt wo warten und seinen Lauf nehmen lassen. In Coachings werden in vielen Fällen "Sämchen" angesetzt, die absehbar aufgehen, sprießen und fruchten sollen. Das ist für den Coach eine Arbeit, ein Inneres, eine Identifikation, die er lieben muss, ansonsten ihm die Anliegen der Klientel nicht zugehen oder er sich nicht gedulden kann. Im Ansetzen und Wachsen-lassen muss seine Intention, seine Zufriedenheit liegen. Und in der Vorsicht und Achtsamkeit, dass das Anvertraute doch den Auftraggebenden gehört, er es also nicht bestimmt. Dankbar daran: Wenn es sich verändert, entsteht für den 'das Coachen Liebenden' eine indirekte Form der Selbstverwirklichung, was im Urverständnis der Idee Coaching als 'Geburtshilfe' eingedacht ist und so gelehrt wird. 


Jona Jakob, DBVC-Coach und Unternehmer.


Unternehmertum (direktiv)
Das Unternehmertum hat besonders daher eine Struktur des "Zwangs/Notwendigkeit zu handeln", weil es den Gesetzen der Betriebswirtschaft unterstellt ist - von einer enormen Zahl weiterer Gesetz hier mal abgesehen. Wer hier übernimmt, der MUSS. Dafür ist die Aufgabe eigentlich "simpler", da die Konditionen hierfür einfacher strukturiert sind: Erledige deine Muss-Aufgaben (z.B. Ziele erreichen, etc), und du hast die Verantwortung getragen. Es ist dein Bereich, dein Unternehmen, du bist der Schmied deines Glücks. Handle. In diesem Hang zum konkreten Handeln muss des Unternehmers Inneres bestehen, Einstellung und Aktivität müssen dies geradezu suchen, anpacken, erreichen wollen - und dabei glücklich werden bzw. darin Erfüllung finden. Dankbar daran vielleicht: Das Entstandene als Konkretes, Ausweisbares. Das können sich auch die meisten Menschen vorstellen und nehmen daher gerne eine respektvolle Haltung dazu ein. 

Zum Gedanken, dass sich beides nicht ausschließt und es immer ein Mischverhältnis gibt, möchte ich mich an dieser Stelle nicht aufhalten. Ja - und? Im Kern machen die beiden Unterscheidungen oben deutlich, womit man sich befasst. Daran kann man sich in der Frage zum Selbst orientieren. 

Was haben Sie jetzt davon?
Als Unternehmer kann ich Ihnen im Umkreis von 100 Km zu Aschaffenburg einen Wasser- oder Brandschaden sanieren. Als Coach kann ich Ihr Unternehmen/Ihre Unternehmung (Projekt) durch Sie entstehen lassen. Vielmehr noch kann ich Sie unter die Menschen bringen. Die Menschen sind diese Blumenerde und Sie, Sie sind das Samenkorn. 

P.S. Allenfalls besteht die zweiseitige Frage, ob man Coach werden möchte. Da wird es dann raffiniert. 


Jona Jakob



 

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